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Gesellschaft & Politik

Chantal Galladé beendet nach 30 Jahren ihre politische Karriere

Chantal Gallade spricht an der ausserordentlichen Mitgliederversammlung, Nomination Regierungsratskandidadtur GLP, der Gruenliberalen Kanton Zuerich am Dienstag, 28. Juni 2022, in Zuerich. Gallade moe ...
Sie werde bei den Kantonsratswahlen im Frühling 2027 nicht mehr antreten, sagte Galladé (Archivbild).Bild: KEYSTONE

Chantal Galladé beendet nach 30 Jahren ihre politische Karriere

12.04.2026, 06:1812.04.2026, 06:18

Die Zürcher Kantonsrätin und ehemalige Nationalrätin Chantal Galladé hat in einem Interview ihren Rücktritt aus der Politik angekündigt. Sie werde bei den Kantonsratswahlen im Frühling 2027 nicht mehr antreten, sagte die GLP-Politikerin zur «SonntagsZeitung».

Während 30 Jahren habe sie sich ohne Unterbruch in politischen Ämtern engagiert, sagte die 53-jährige Winterthurerin in dem am Sonntag veröffentlichten Interview. Ein politischer Mensch werde sie bleiben, doch nun wolle sie sich stärker auf ihren Beruf fokussieren.

«Irgendetwas steht im Leben immer im Mittelpunkt, man kann nicht immer alles gleichzeitig machen», sagte die Berufsschullehrerin und Dozentin. Sie unterrichte mit viel Freude und wolle offen für Neues sein. In der Politik habe Galladé gelernt, Menschen zusammenzubringen. Das sei auch in ihrem Beruf wichtig.

Galladé war bereits von 1997 bis 2003 Kantonsrätin. Für die SP sass sie anschliessend bis 2018 im Nationalrat. Im Februar 2019 wechselte sie von der SP zur GLP. Grund dafür war die Europapolitik der SP. Seit rund drei Jahren sitzt Galladé für die GLP im Zürcher Kantonsrat. 2023 versuchte sie den Sprung zurück unter die Bundeshauskuppel, scheiterte jedoch. (sda)

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19 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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001243.3e08972a@apple
12.04.2026 07:01registriert Juli 2024
Auch wenn ich ihre politischen Ansichten nicht teile: Danke für den langen Einsatz in der Politik.
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Squawk 7700
12.04.2026 08:40registriert Mai 2025
Ich finds immer etwas schwierig, wenn man 15 Jahre im Nationalrat sitzt und dann einfach die Partei wechselt, um wieder Kandidieren zu können. Immerhin hat kennt die SP die Amtszeitbeschränkung, aber 3 Legislaturen sollten für alle die Beschränkung sein. Ohne die Möglichkeit, erneut für den gleichen Rat zu kandidieren.
2012
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